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Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die Schlagzeile




VERFOLGER MACHT BODEN GUT


und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt: 

Als der katholische Pfarrer Erwin Verfolger kürzlich morgens seine Sakristei verließ, um langsam zur Kanzel zu wandeln, sah er von dort aus den jugendlichen Taschendieb Kevin Boden, der sich dreist am Klingelbeutel zu schaffen machte. Anstatt nunmehr jedoch die Polizei zu rufen und den Dieb anzuzeigen, – wie es vermutlich jeder zweite andere Pfarrer in ähnlicher Situation getan hätte – schnappte sich Erwin Verfolger den erschrockenen Kevin und hielt ihm eine Standpauke.
Zum Abschluss drückte er ihm noch einen 20-Euro-Schein aus dem privaten Portemonnaie in die Hand. 

Im Gegenzug versprach Kevin Boden dem Geistlichen dafür, dass er niemals wieder stehlen würde.
Seitdem hält er sich strikt daran. Nicht nur dies, sondern er hilft obendrein anderen, so oft er kann. Beispielsweise trug er kürzlich Oma Wuppich über die Straße, was jedoch eine andere Geschichte für einen anderen Zeitpunkt wäre. 

Zusammenfassend kann man aber feststellen: Durch die Standpauke wurde Kevin ein Guter. Insofern stimmt die Schlagzeile "Verfolger macht Boden gut" wirklich

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